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29.06.2015 | Carsten Saß/ Olaf Damm

Perspektivwechsel

Landratskandidat Carsten Saß erlebt Schallschutz hautnah

Am vergangenen Freitag hieß es für Landratskandidat Carsten Saß zum wiederholten Mal: Perspektivwechsel! Diesmal führte ihn seine Hospitation zur dam. Fenster- und Türen Vertriebs GmbH. Das 1992 von Olaf Damm gegründete Familienunternehmen kümmert sich seit über 20 Jahren um Montage, Wartung und Pflege von Türen, Fenstern sowie Markisen u.v.a.m.. Dabei haben sich Olaf Damm und seine Mitarbeiter große Kompetenz beim Schallschutz erworben.


Schönefeld - Waltersdorf -

Carsten Saß war während des Tages Begleiter eines Mitarbeiters auf seiner Tour zur Bearbeitung von Aufträgen in Schulzendorf. Dabei half Saß beim Einbau von Insektenschutzfenstern und Schallschutzlüftern in Wohnungen, welche bereits über Schallschutzfenster verfügen. Passiver Schallschutz an Wohngebäuden - mit Aufenthaltsräumen für die Nacht - basiert stets auf einer Kombination zwischen Schallschutzfenster und Schallschutzlüfter.Es liegt in der Natur der Sache, dass der Innenraum nur durch ein geschlossenes Schallschutzfenster vor der äußeren Lärmquelle geschützt werden kann. Gleichzeitig verhindert das geschlossene Fenster, z.B. im Kinderzimmer, die dringend notwendige Sauerstoffzufuhr für den Schläfer. Abhilfe kann nur durch den Einsatz eines geeigneten Belüftungssystems geschaffen werden. 

Im Gespräch mit den Kunden und Firmeninhaber wurde das aktuelle Dilemma nochmals sehr deutlich. Von den 25.000 Schallschutzberechtigten sind nach aktuellem Bericht der Flughafengesellschaft vom Mai 2015 erst 764 Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. „Dabei ist insbesondere die Kommunikation zwischen Flughafengesellschaft, Betroffenen und den Unternehmen, die Schallschutzmaßnahmen in der Region durchführen weiterhin stark verbesserungsbedürftig, um allen Berechtigten schnellstmöglich den erforderlichen Schutz zukommen zu lassen“, so der Eindruck von Landratskandidat Carsten Saß.

Wie Carsten Saß betonte, ist der Flughafen ohne Zweifel eine große Chance in der Region und wäre als nach Eröffnung als wirtschaftlicher Faktor für die Menschen der Region von außerordentlicher Bedeutung. Er stellt aber in ebensolchem Maß eine deutliche Belastung für die täglichen Abläufe der unmittelbaren Anwohner dar. Einen moderierenden Ausgleich zu finden bedarf deshalb stärkerer Kommunikationsanstrengungen seitens der Flughafengesellschaft und der sie tragenden Gesellschafter. Bis zum Start des neuen Flughafens muß die Zahl der umgesetzten Schallschutzmaßnahmen um ein Vielfaches gesteigert werden.

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